Notarzt

Von 96 % der 172 baden-württembergischen Notarztstandorte wurden im Jahr 2016 Daten an die SQR-BW geliefert. Lediglich von den Standorten Bad Säckingen, Bad Saulgau, Bonndorf, Elzach, Schönau/Todtnau und Überlingen erfolgte für den gesamten Jahreszeitraum keine nennenswerte Datenlieferung. Damit standen insgesamt 232.463 Datensätze im Format MIND3BW für die Auswertungen zur Verfügung. Die darüber hinaus bereits von einigen Pilotstandorten gelieferten Datensätze im Format MIND3.1 (ca. 8.000) wurden separat ausgewertet. Für untenstehende Kartendarstellungen sind diese Datenlieferungen allerdings berücksichtigt.

Die Gesamtzahl von 172 setzt sich aus bodengebundenen Standorten, Luftrettungsstationen und ergänzenden Bereichs- bzw. selbstfahrenden Notärzten zusammen. Für letztere wurden in den Rettungsdienstbereichen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Registrierung, Datenerfassung und -lieferung gewählt. Je nach Einsatzaufkommen nutzen diese teils die Erfassungssysteme größerer, benachbarter Standorte, teils werden Bereichs- bzw. selbstfahrende Notärzte auch mit eigener Hard- und Software ausgestattet.
 

Vollzähligkeit

Die Vollzähligkeit der an die SQR-BW gelieferten Notarztdatensätze hat sich im Laufe der letzten 3 Jahre stetig erhöht und beträgt für das Jahr 2016 bereits 92 % (MIND3BW und MIND3.1).

Verknüpfbarkeit

Um Einsatzzeiten oder auch Einsatzstichworte aus den Leitstellen im Zusammenhang mit Diagnosen der Notarztdaten betrachten zu können, müssen beide Datenquellen anhand eindeutiger Auftragsnummern miteinander verknüpft werden.

Bei den für 2016 vorliegenden Daten ist eine Verknüpfung in 72 % der Fälle möglich. Leider ist die Verknüpfung aufgrund der Übermittlung falscher Nummern in 3 Rettungsdienstbereichen noch gar nicht und in 4 weiteren nur in weniger als der Hälfte der Fälle möglich.