Notarzt

Von über 98 % der 180 baden-württembergischen Notarztstandorte wurden im Jahr 2017 Daten an die SQR-BW geliefert. Lediglich von den Standorten Bonndorf, Gernsbach, Schönau/Todtnau erfolgte für den Auswertungszeitraum keine Datenlieferung. Damit standen insgesamt 264.323 Datensätze im Format MIND3.1 für die Auswertungen zur Verfügung. 

Die Gesamtzahl von 180 setzt sich aus bodengebundenen Standorten, Luftrettungsstationen und ergänzenden Bereichs- bzw. selbstfahrenden Notärzten zusammen. Für letztere werden in den Rettungsdienstbereichen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Registrierung, Datenerfassung und -lieferung gewählt. Je nach Einsatzaufkommen nutzen diese teils die Erfassungssysteme größerer, benachbarter Standorte, teils werden Bereichs- bzw. selbstfahrende Notärzte auch mit eigener Hard- und Software ausgestattet.
 

Vollzähligkeit

Die Vollzähligkeit der an die SQR-BW gelieferten Notarztdatensätze beträgt 90 % für das Jahr 2017.

Verknüpfbarkeit

Um Einsatzzeiten oder auch Einsatzstichworte aus den Leitstellen im Zusammenhang mit notärztlichen Diagnosen betrachten zu können, müssen beide Datenquellen anhand eindeutiger Auftragsnummern miteinander verknüpft werden.

Bei den für 2017 vorliegenden Daten ist eine Verknüpfung in 84 % der Fälle möglich. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine weitere Steigerung um 12 %. Dennoch ist die Verknüpfung aufgrund der Übermittlung falscher Nummern in zwei Rettungsdienstbereichen immer noch nur in weniger als jedem zweiten Fall möglich.