RTW

Im Jahr 2018 haben bereits 230 Rettungsdienststandorte Test- oder Echtdaten an die SQR‐BW geliefert. Aufgrund der noch geringen Anzahl der gelieferten Datensätze (Vollzähligkeit ca. 50 %) und der nach wie vor unzureichenden Datenqualität, werden sie noch nicht in die Berechnung von Qualitätsindikatoren einbezogen.

Für die Durchführung von aussagekräftigen Auswertungen der RTW-Daten ist die Schaffung einer validen Datengrundlage zwingend notwendig. Um dies zu erreichen, müssen die noch fehlenden Rettungsdienststandorte schnellstmöglich ihre Daten an die SQR-BW exportieren und die Datenqualität deutlich verbessert werden.

Hierzu  steht die SQR-BW im engen Austausch mit den Anwendern und den Herstellern der Dokumentationslösungen. Sowohl monatlich, als auch quartalsweise werden auffällige Ergebnisse der Datenprüfung zurückgemeldet. Viele Defizite konnten so bereits beseitigt werden. Verschiedene Fehler in der Dokumentation und Datenübertragung beeinflussen die Verwertbarkeit und Aussagekraft der RTW-Daten jedoch weiterhin.

Zu den größten Herausforderungen zählt die korrekte Übermittlung der Auftragsnummer im dafür vorgesehenen Feld „Primärschlüssel“. Dies ist u. a. zwingende Voraussetzung für die Verknüpfung mit anderen Datenquellen. Darüber hinaus ist die Trennung von RTW- und Notarztdokumentation, insbesondere bei situativen Kompaktsystemen (z. B. notarztbegleitete Verlegungen ohne NEF, Hintergrund-Notärzte ohne eigene Dokumentationslösung) erforderlich. 
 
Anwenderseitig sind die dem Einsatzgeschehen entsprechende vollständige und korrekte Dokumentation sowie die Pflege von Stammdaten sicherzustellen.

Ab 2019 werden von mit RTW durchgeführten Krankentransporten ebenfalls Daten übermittelt. Dies ermöglicht eine exaktere Überprüfung der Vollzähligkeit und eine bessere Abgrenzung zu Notfalleinsätzen.