RTW

Im Jahr 2017 haben noch sehr wenige Rettungsdienststandorte Test- oder Echtdaten an die SQR‐BW geliefert (90 Standorte). Die Daten werden daher noch nicht in die Auswertungen einbezogen. Vorrangiges Ziel war es zunächst vielmehr, möglichst schnell ein akzeptables Niveau der Datenqualität zu erreichen.

Im ersten Halbjahr 2018 konnte die Anzahl der liefernden Rettungsdienststandorte gegenüber dem Jahr 2017 in etwa verdoppelt werden. Für die Durchführung von aussagekräftigen Auswertungen der RTW-Daten und Schaffung einer validen Datengrundlage ist es jedoch zwingend notwendig, dass auch die noch fehlenden Rettungsdienststandorte schnellstmöglich ihre Daten an die SQR-BW exportieren.

Zur stetigen Verbesserung der Datenqualität steht die SQR-BW im engen Austausch mit den Herstellern der Dokumentationslösungen. Sowohl monatlich, als auch quartalsweise werden auffällige Ergebnisse der Datenprüfung an die Hersteller zurückgemeldet. Viele Defizite konnten so bereits beseitigt werden. Verschiedene Fehler in der Dokumentation und Datenübertragung beeinflussen die Verwertbarkeit und Aussagekraft der RTW-Daten jedoch weiterhin.

Zu den größten Herausforderungen zählt die korrekte Übermittlung der Auftragsnummer im dafür vorgesehenen Feld „Primärschlüssel“. Dies ist u. a. zwingende Voraussetzung für die Verknüpfung mit anderen Datenquellen. Darüber hinaus ist die Trennung von RTW- und Notarztdokumentation, insbesondere bei situativen Kompaktsystemen (z. B. notarztbegleitete Verlegungen ohne NEF, Hintergrund-Notärzte ohne eigene Dokumentationslösung) erforderlich. 

Zukünftig sollen mit RTW durchgeführte Krankentransporte mittels eines separaten Datensatzes ebenfalls übermittelt werden. Dies ermöglicht eine exaktere Überprüfung der Vollzähligkeit und eine bessere Abgrenzung zu den Notfalleinsätzen.