Wir über uns

Der Landesausschuss für den Rettungsdienst hat 2011 die Einrichtung der Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg (SQR-BW) beschlossen. Die SQR-BW ist mit der Entwicklung und Umsetzung der Qualitäts­sicherung im Rettungsdienst von Baden-Württemberg beauftragt und beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg als interdisziplinär besetzte, fachlich unabhängige und eigenständige Organisations­einheit angesiedelt.

Selbstverständnis

Die SQR-BW arbeitet unabhängig und neutral. Im Mittelpunkt der Arbeit der SQR-BW steht die Förderung guter Qualität im Rettungsdienst im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Gute Qualität im Rettungsdienst erfordert die kompetente Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dies gilt auch für eine gute Qualitätssicherung. Die SQR-BW schätzt daher die Kooperation mit allen Beteiligten im Rettungsdienst, um gemeinsam für die Menschen, die in Notfallsituationen Hilfe benötigen, zu arbeiten. Qualität ist vielschichtig – im Rettungsdienst ebenso wie in anderen Bereichen der Medizin. Um Qualität im Rettungsdienst erkennen zu können, ist es daher erforderlich, alle für eine gute Versorgung wichtigen Bereiche zu erfassen und nicht nur einzelne Aspekte isoliert zu betrachten. Die SQR-BW wird daher versuchen, eine möglichst umfassende und ausgewogene Darstellung und Bewertung der Qualität vorzunehmen.

Arbeitsweise der SQR-BW

Auf der Grundlage von übergeordneten Qualitätszielen werden von der SQR-BW wissenschaftlich begründete, an aktuellen Leitlinien orientierte Indikatoren entwickelt, die die Qualität im Rettungsdienst sichtbar und messbar machen sollen. Stärken und Potenziale werden auf diese Weise transparent und gegebenenfalls erforderliche Verbesserungs­maßnahmen können gezielt entwickelt werden. Ausführliche Hintergrundinformationen zur Indikatoren­ent­wicklung finden Sie im Methodenbericht.
Um Qualität  mithilfe von Indikatoren messbar und die Ergebnisse vergleichbar machen zu können, sind einheitliche Datensatzdefinitionen und abgestimmte Vorgehensweisen notwendig. Die SQR-BW hat ihre Indikatoren und die Definitionen der erforderlichen Datensätze in vielen Gesprächen mit den Beteiligten vor Ort und in Arbeitssitzungen mit Fachexperten entwickelt und mit den Beteiligten auf Landesebene abgestimmt und konsentiert. Damit wurde die Grundlage für eine lückenlose Qualitätssicherung geschaffen – vom Eingang des Notrufs in der Leitstelle, über die Anfahrt des Rettungsmittels, die Patientenversorgung vor Ort bis hin zur Ankunft im Zielkrankenhaus.

Rückschau

Test und Vorbereitungen zur Einführung von MIND3.1
Erweiterung des Datenmodells um rettungsdienstliche Daten
Erweiterte inhaltliche Datenprüfung und Datenvalidierung
Vorbereitung der Einführung des gestuften Dialogs
Weiterentwicklung MIND3BW zu MIND3.1
Entwicklung von Plausibilitätsregeln bei Datenentgegennahme
Testweise erstmalige Verknüpfung von Leitstellen- und Notarztdaten
Pilotprojekt zur rettungsdienstlichen Dokumentation
Aufnahme der SQR-BW ins Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg zum 30.12.2015
Einführung von MIND3BW für notärztliche Dokumentation
Beginn der Umsetzung der Datensatzspezifikation für Leitstellen
Erstellung eines Einsatzstichwortkataloges für Baden-Württemberg
Entwicklung eines Datensatzes für die RD-Dokumentation
Methodenbericht zur Indikatorenentwicklung
Entwicklung und Operationalisierung von Qualitätsindikatoren
Konzeption des Datenmodells
Datensatzspezifikation für Notarzt- und Leitstellendaten
Veröffentlichung des ersten Qualitätsberichtes
Aufbau der IT-Infrastruktur
Personeller, organisatorischer und struktureller Aufbau der SQR-BW
Analyse aktueller Datenquellen und Dateninhalte
Beginn der Entwicklung von Qualitätsindikatoren
Öffentlichkeitsarbeit und „Bekanntmachung“ in der Fachöffentlichkeit
Aufbau der ersten Internetseite